Die Ökumene der Ökologie  
Ausgabe: 181/2018

 

 

Die Ökumene der Ökologie

Die Papst-Enzyklika »Laudato Si«, die Weltchristenheit und der Klimavertrag

                                 

                                                  Hubert Weiger

 

 

 

 

 

 

Die Ökumene und der Klimawandel – sind das nicht gleichermaßen hoffnungslose Fälle? Gewiss! Beide sind große zentrale Herausforderungen unserer Zeit, wobei aber völlig unklar ist, ob wir diese Aufgaben wirklich meistern werden. Eines aber wissen wir: Sie sind viel zu wichtig, um sie nicht mit aller Kraft und allem Willen und aller Motivation anzugehen.

Das Schlüsseljahr 2015

Möglicherweise hat das Jahr 2015 aber bereits die entscheidende Wende schon eingeleitet, denn in jenem Jahr wurden wegweisende Beschlüsse für das Klima und die globale Gerechtigkeit gefasst: Auf dem G7-Gipfel in Deutschland gab es ein klares Bekenntnis zum Klimaschutz. Die Vereinten Nationen haben in New York die 17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals (SDGs)) beschlossen, die der Sicherung einer nachhaltigen Entwicklung dienen und soziale, existentielle (Hunger und Armut) und ökologische Fragen miteinander verknüpfen. Im Unterschied zu den Vorgängern, den Millenniums-Entwicklungszielen, die insbesondere Entwicklungsländern galten, gelten die SDGs nun für alle Staaten. Und schließlich wurden im Weltklimavertrag von Paris eine Dekarbonisierung und eine Begrenzung des Temperaturanstiegs auf »deutlich unter 2°C« beschlossen. Das war ein großer Erfolg, den vor der Konferenz niemand erwartet hätte, auch wenn die Umsetzung in den vergangenen mehr als zwei Jahren zu schleppend voranging und es noch immer an ausreichend und ernsthaften Klimaschutzmaßnahmen der Nationalstaaten – einschließlich Deutschlands – mangelt.
In diese Situation hinein richtete der neue Papst Franziskus 2015 mit seiner Umweltenzyklika »Laudato Si – Über die Sorge für das gemeinsame Haus« einen umfassenden Appell, die Welt zu schützen und zu bewahren, um so globale Gerechtigkeit zu schaffen. Die Veröffentlichung zu diesem Zeitpunkt war »eine sorgfältig vorbereitete Provokation des Papstes« (Bals, 2016). Ganz bewusst hat Papst Franziskus beabsichtigt, durch diese Enzyklika auf die UN-Klimakonferenz in Paris 2015 Einfluss zu nehmen. In einer Pressekonferenz Mitte Januar 2015 äußerte er: »Wichtig ist, dass zwischen ihrer Veröffentlichung und dem Treffen in Paris ein gewisser zeitlicher Abstand liegt, damit sie einen Beitrag leistet. Das Treffen in Peru [2014] war nichts Besonderes. Mich hat der Mangel an Mut enttäuscht: An einem gewissen Punkt haben sie aufgehört. Hoffen wir, dass in Paris die Vertreter mutiger sein werden, um in dieser Sache voranzukommen« (Radio Vatikan, 2015), was ja dann auch eingetreten ist.

Die Enzyklika

Das Provokante an der Enzyklika ist nicht, dass die Inhalte so unerhört wären: Den Aufbau von Bedrohungsszenarien, das In-Frage-stellen unserer Wirtschaftssysteme und neue Lösungsansätze findet man häufig in den Medien, bei der Wissenschaft oder der Zivilgesellschaft. Bei der Enzyklika ist die Kombination das Wesentliche, der Zeitpunkt der Veröffentlichung und natürlich, dass Franziskus als Papst, in seiner Stellung zwischen kirchlichem Oberhaupt, Vertretung des Globalen Südens und als Völkerrechtssubjekt Heiliger Stuhl diesen Rundumschlag macht. Das hat provoziert!
Die Enzyklika »Laudato Si« ist die erste Enzyklika eines Oberhauptes der Katholischen Kirche, die sich schwerpunktmäßig dem Thema Umwelt widmet. Sie hat weltweit die wohl größte Aufmerksamkeit erzielt, die eine Enzyklika je erhalten hat.

 

Ihr roter Faden ist das Postulat einer »ganzheitlichen Ökologie«, die auch soziale und entwicklungspolitische Dimensionen umfasst, mit einer einfachen Botschaft: Unsere Wirtschaft macht vor allem die Armen unter uns und unsere Welt krank. Sie spricht eine klare und direkte Sprache und ist ein Meilenstein in der Entwicklung der katholischen Soziallehre: Erstmals wird das komplexe Themenfeld der ökologischen Herausforderung umfassend auf der Ebene der päpstlichen Lehrschreiben behandelt. Dabei begründet Papst Franziskus die notwendigerweise zu ergreifenden Maßnahmen sowohl wissenschaftlich als auch ethisch: »Wenn wir berücksichtigen, dass der Mensch auch ein Geschöpf dieser Welt ist, das ein Recht auf Leben und Glück hat und das außerdem eine ganz besondere Würde besitzt, können wir es nicht unterlassen, die Auswirkungen der Umweltzerstörung, des aktuellen Entwicklungsmodells und der Wegwerfkultur auf das menschliche Leben zu betrachten« (Laudato Si (LS) Nr. 43).

In der Enzyklika finden sich erstaunlich konkrete Aufforderungen für ein umweltgerechtes Verhalten. So ermahnt sie dringend den Klimawandel durch eine Energiewende mit Erneuerbaren Energien zu bekämpfen (z.B. LS 26; 165); sie kritisiert den Emissionshandel (LS 171) und fordert auf, Energie zu sparen (z.B. LS 180; 193) und Energiegenossenschaften zu bilden (LS 179). Die Enzyklika stellt die Bedeutung der Erhaltung der Artenvielfalt als Ressource für die Menschheit aber auch als Erhaltungsauftrag der Schöpfung mit einem Eigenwert heraus (z.B. LS 33) und sie beklagt sogar den Rückgang von Wäldern und Wildnis (z.B. LS 32). Sie tritt für eine umfassende Nachhaltigkeit (z.B. LS6; 105; 193; 195) und für das Vorsorgeprinzip (LS 186) ein.
Das besondere an der Enzyklika aber ist – wie bereits angesprochen – die Kombination von Informationen: Die Enzyklika verknüpft diese ökologischen Fragen mit der sozialen Frage und der Gerechtigkeitsfrage. Eine Veränderung ihrer Umwelt bedeutet für viele Menschen auf der Welt existenzielle Veränderungen, die zum Beispiel ihre Versorgung mit Nahrungsmitteln oder den Zugang zu sauberem Trinkwasser gefährden. Das ist eine der zentralen Botschaften von »Laudato Si«: Es gibt nicht auf der einen Seite die Umweltverschmutzung und auf der anderen Seite Armut und Elend. Für Papst Franziskus ist die Menschheit eine globale Verantwortungsgemeinschaft (z.B. LS 25; 49; 118). Die ökologische Frage und die soziale Frage gehören untrennbar zusammen, so dass Papst Franziskus sich indirekt für eine öko-soziale Marktwirtschaft ausspricht (z.B. LS 190).

Die Ökumene der Ökologie

Sowohl das Paris-Abkommen als auch die Enzyklika sind – ernst genommen – Dokumente, die die Welt auf den Kopf stellen. Sie mögen utopisch wirken, aber wenn wir den Worten von »da oben« (sei es UN oder Papst) mit christlichem Arbeitsethos und Verantwortungsgefühl als Weltgemeinschaft begegnen – nicht nur alle Christinnen und Christen, sondern all jene, die die Sorge um das gemeinsame Haus tragen -, dann werden wir die Herausforderungen meistern. So ist der spirituelle Teil der Enzyklika auch eine Einladung zu Dialog und Ökumene. Er setzt auf eine Spiritualität, die an alle Religionen anschlussfähig ist: »Alles ist aufeinander bezogen, und alle Menschen sind als Brüder und Schwestern gemeinsam auf einer wunderbaren Pilgerschaft, miteinander verflochten durch die Liebe, die Gott für jedes seiner Geschöpfe hegt und die uns auch in zärtlicher Liebe mit ‚Bruder Sonne‘, ‚Schwester Mond‘, ‚Bruder Fluss‘ und ‚Mutter Erde‘ vereint« (LS 92).
Vielleicht ist die Theologie »Zeichen der Zeit« und der Dreischritt »Sehen-Urteilen-Handeln« die Chance für das Klima und für die SDGs durch Dialog und durch Zusammenarbeit auf unterschiedlichen Ebenen zu Fortschritten zu kommen – sei es mit Fundierung in der Schöpfung, in den Menschenrechten oder in der Erhaltung unserer gemeinsamen Lebensgrundlagen: »Ich lade dringlich zu einem neuen Dialog ein über die Art und Weise, wie wir die Zukunft unseres Planeten gestalten. Wir brauchen ein Gespräch, das uns alle zusammenführt, denn die Herausforderung der Umweltsituation, die wir erleben, und ihre menschlichen Wurzeln interessieren und betreffen uns alle. Die weltweite ökologische Bewegung hat bereits einen langen und ereignisreichen Weg zurückgelegt und zahlreiche Bürgerverbände hervorgebracht, die der Sensibilisierung dienen« (LS 14).

Schon lange vor der Enzyklika erwartete die Umweltbewegung, dass sie von den Kirchen in ihrem Grundanliegen unterstützt wird, weil sie sich ja nach dem Schöpfungsauftrag für die Erhaltung der Schöpfung einsetzen müssten. Schließlich bietet die Botschaft des Neuen Testaments ein reiches Repertoire an Mahnungen und Ermunterungen, bescheiden zu leben und weder Überfluss und Reichtum noch Übersättigung zu suchen, sondern bereit zu sein zum Teilen und zum Helfen. Mit dem bewusst schlichten Lebensstil bekundeten die Christen, nicht Besitzer der Güter dieser Erde sein zu wollen und zu können, sondern nur deren Verwalter – mit einem Lebensstil des Maßhaltens in einem Leben unter Anerkennung der Grenzen. Häufig hat die Umweltbewegung aber zur Antwort bekommen, die Kirchen sagen grundsätzlich ja zur Erhaltung der Schöpfung, nicht aber in den konkreten Einzelfällen. Ein wesentlicher Grund dafür war ein heute überkommenes, Verständnis des Schöpfungsauftrags »Macht euch die Erde untertan« (Dominium terrae – lat. für »Herrschaft über die Erde«; s. Gen 1,28 und 2,15).
Heute versteht man nach langjährigen, auch innerkirchlichen Diskussionen unter »untertan machen« nicht mehr länger »ausbeuten«, sondern »bewahren, unterhalten« mit einer verantwortungsvollen, fürsorglichen Konnotation, wie ein guter Herrscher regiert, denn für der hebräische Urtext wurden erst in den letzten Jahren angemessenere Übersetzungen gefunden.
Der Papst bestätigt diese Auffassung in der Enzyklika: »… Es ist wichtig, die biblischen Texte in ihrem Zusammenhang zu lesen, mit einer geeigneten Hermeneutik, und daran zu erinnern, dass sie uns einladen, den Garten der Welt zu »bebauen« und zu »hüten« (vgl. Gen 2,15). Während »bebauen« kultivieren, pflügen oder bewirtschaften bedeutet, ist mit »hüten« schützen, beaufsichtigen, bewahren, erhalten, bewachen gemeint. Das schließt eine Beziehung verantwortlicher Wechselseitigkeit zwischen dem Menschen und der Natur ein. Jede Gemeinschaft darf von der Erde das nehmen, was sie zu ihrem Überleben braucht, hat aber auch die Pflicht, sie zu schützen und das Fortbestehen ihrer Fruchtbarkeit für die kommenden Generationen zu gewährleisten. ...« (LS 67)

Damit ist die Christenheit klar aufgefordert,durch die Enzyklika, Verantwortung für die Schöpfung zu übernehmen und Natur und Umwelt zu schützen bzw. nachhaltig zu nutzen. Das bedeutet natürlich auch, dass insbesondere die Kirchen diese Verantwortung öffentlich geltend machen müssen. Kirchen können sich durch ihren besonderen Blickwinkel und ihre besondere Stellung auf besondere Weise in die Umweltdebatte einbringen: Sie sind die Instanz für Moral, Ethik und Werte. Kirchen sind die Vertreter der »Wahrheit«, die heute häufig gleichgesetzt wird mit »Richtigkeit«. Nach biblischem Verständnis ist Wahrheit aber nicht eine objektivierbare, also beweisbare und nachweisbare Richtigkeit, sondern etwas, das man erfahren muss, indem man sich ihr unmittelbar hingibt. Schließlich sind Kirchen in besonderem Maße dem biblischen Auftrag nach Mitgefühl und Barmherzigkeit verpflichtet: Mt 25,40: »Ich sage euch, soviel ihr einem von diesen meinen geringsten Brüdern getan habt, das habt ihr mir getan.« Wer aber sind die »Geringsten«? Das sind natürlich in erster Linie die unterdrückten, armen und notleidenden Menschen bei uns und vor allem im globalen Süden. Das sind aber auch die anderen Kreaturen in Gottes Schöpfung, die Pflanzen und Tiere. Und schließlich sind das die künftigen Generationen, die sich – da noch nicht geboren – auch nicht wehren können und daher ebenso zu den Schwachen zählen.

Damit heißt biblischer Auftrag auch auf die Veränderung der Wirtschafts- und Konsumstrukturen einzuwirken und die politischen Entscheidungsmöglichkeiten offenzulegen bzw. sich selbst politisch zu engagieren. Die Kirchen als Institution müssen diesen Wandel mit vorbereiten, begleiten und dazu ermutigen. Darum sind die Kirchen aufgefordert, nur einen echten Fortschritt, der nicht zu Lasten kommender Generationen geht, aktiv zu unterstützen. Nicht zuletzt kommt den Kirchen bei der Bewusstseinsbildung der breiten Bevölkerung eine Schlüsselrolle zu – nicht nur in den Gottesdiensten, sondern auch an ihren Akademien, Lehreinrichtungen, Bildungswerken sowie in den Seminaren und den Ausbildungsstätten der Orden. Die Enzyklika weist an einigen Stellen auf die besondere Verantwortung der Kirche hin (z. B. LS 201; 214).
Sowohl die evangelische als auch die katholische Kirche sind hier auf einem guten Weg: Unter anderem haben beide mittlerweile Umweltbeauftragte installiert; außerdem gibt es zahlreiche Beispiele für gemeinsame Projekte mit Naturschutzverbänden, denn die Kirche selbst steht auch in unmittelbarer Verantwortung für ein tatsächlich nachhaltiges Leben und für Gerechtigkeit aus einer Mitverantwortung für die Schöpfung. So sollte kirchlicher (Grund-) Besitz und kirchliches Geldvermögen vorbildhaft für die Erhaltung der Schöpfung eingesetzt werden. Die kirchlichen Einrichtungen müssen Leuchttürme der Nachhaltigkeit und der Verantwortung für die Schöpfung sein. Sie müssen z. B. selbst fragen, wie sie zu einer Stärkung der öko-sozialen Wirtschaft beitragen durch das eigene kirchliche Beschaffungswesen und durch die daraus entstehende Nachfrage nach Produkten, bei deren Produktion die Kriterien der Nachhaltigkeit beachtet wurden.

Die Klimafrage und die Gerechtigkeitsfrage müssen global diskutiert werden. Denn gerade die Kirchen können sich in diese internationale Umweltdebatte besonders einbringen, weil sie als Weltkirchen stärker international verankert sind als die Umweltbewegung. So erfährt der Begriff der »Einen Welt« aus dem Bereich der kirchlichen Entwicklungshilfearbeit, der im Gegensatz zum Begriff der »Dritten Welt« für ein neues Verständnis der Entwicklungszusammenarbeit steht, eine Renaissance: die Umwelt ist die Mitwelt und wir müssen gemeinsame Antworten finden. »Über die Sorge für das gemeinsame Haus« heißt der Untertitel der Enzyklika. Das Haus ist ein gemeinsames. Es lässt sich nicht trennen vom Rest der Welt – durch Grenzen oder Militär (z.B. LS 52; 93; 95).
»… die Auffassung des Klimas als Kollektivgut hat weitreichende Konsequenzen für staatliche und gesellschaftliche Pflichten zum Klimaschutz. Sie fordert letztlich nichts Geringeres als die Transformation des Völkerrechts vom Koexistenz- zum Kooperationsrecht und damit einen neuen und globalen Völkervertrag. Franziskus spricht in diesem Zusammenhang von »gemeinsamen, aber differenzierte[n] Verantwortlichkeiten« zum Klimaschutz (LS 170). Die eng mit dem Klimawandel verbundene Wasser- und Ernährungskrise wird als zentrale Herausforderung benannt und aus ethischer Perspektive reflektiert. So verwundert es auch nicht, dass die Enzyklika sich dafür ausspricht, die Menschen, die aufgrund ökologischer Degradation ihre Lebensräume verlassen müssen, als Flüchtlinge mit entsprechendem rechtlichem Status anzuerkennen (LS 25)« (Vogt, 2015).
Es geht in der Enzyklika »Laudato Si« nicht um den Schutz einer anonymen Umwelt. Es geht um unsere Lebensgrundlage, um die »Mitwelt« aller Menschen und Völker. Es geht um die Schöpfung. Und das ist die Grundeinstellung, die uns gemeinsam verbindet. Die Achtung vor dem Leben wie es Albert Schweitzer formuliert hat und zwar sowohl vor dem menschlichen Leben, wie vor dem Leben der Mitgeschöpfe: »Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will.«
Angesichts der Bedrohung des Lebens durch die Folgen der Herrschaft des Menschen über die Natur gibt es heute elementarere Herausforderungen als das, was im 16. Jahrhundert zur Spaltung der christlichen Kirche geführt hat. Die christlichen Kirchen sollten sich daher für die Ökumene einsetzen, um im Geiste des Christentums gemeinsam Schöpfungsverantwortung wahrzunehmen.
500 Jahre nach Martin Luther ist »Laudato Si« nicht nur ein erneuter Weckruf, sondern eine Aufforderung an die Menschheit – aber natürlich insbesondere an alle Christen – sich im Zeitalter des Anthropozäns und der drohenden menschenverursachten Ausrottung der Vielfalt des Lebens für Natur und Umwelt einzusetzen. Dafür müssen wir es schaffen, eine geschwisterliche Ökumene auf Augenhöhe zu ermöglichen und dabei kulturell und historisch geprägte Verschiedenheiten zwischen den Menschen aktiv überwinden. »Der Reichtum und das Mysterium des Glaubens reichen weiter als konfessionelle Grenzen«, wie es Friedrich Schorlemmer schon vor über 10 Jahren treffend formuliert hat.
Ökumene und Ökologie haben mehr gemeinsam, als nur ihre Sprachwurzel: Es geht um die Erhaltung der Schöpfung!

 

Literatur:


Bals Christoph, 2016: Eine gelungene Provokation für eine pluralistische Weltgesellschaft, Germanwatch e.V. (Hrsg.), Berlin, 80 Seiten.

Radio Vatikan, 23. März 2015: Papst feilt an seiner zweiten Enzyklika. Abgerufen am 18. Juni 2015.

Vogt Markus, 2015: Enzyklika Laudato Si – Über die Sorge für das gemeinsame Haus, Vortrag Klimaherbst München, 8.10.2015.

Schorlemmer Friedrich: Unsere Erde ist zu retten – Haltungen, die wir jetzt brauchen. Herder 2016

 

 

 

Zum Autor:

Dr. Hubert Weiger ist seit 2002 Vorsitzender des BUND Naturschutz in Bayern und seit 2007 auch Vorsitzender des Bunds für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND).

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